Dienstag, 3. Februar 2009
Die Strassenecke an der JHB in Melbourne
Meine JHB ist absolut schrottig und total heruntergekommen, aber ich bin froh ein Bett zu haben, da momentan alles ausgebucht ist. Frueher war es eine Unterkunft fuer Junkies und Prostituierte. In unserer Strasse ist es erlaubt diesen Beruf auszuueben. Ich wusste das nicht und habe natuerlich an einer Strassenecke auf Deni eine Freundin gewartet, die mich dort treffen wollte. Es kreisten einige Autos um den Block herum – immer wieder und immer wieder. Dann hielt eins direkt vor mir an. Ich gehe drei Schritte nach rechts, weil ich dachte, dass jemand aussteigen will. Dann wurde das Fenster heruntergekurbelt und ein Typ Anfang dreissig fragt „Don’t you work today?“ und ich nur „What?“, raffe die ganze Situation und denke mir „Who the hell are you!?!“ Deni hat sich fast nicht mehr gekriegt vor lachen und dabei hatte ich noch nicht mal einen kurzen Rock an. Meine Fresse!!! Jetzt bekommt Work and Travel fuer mich eine ganz andere Bedeutung. *lach*
Melbourne
Grosse Stadt mit dem Fluss Yarra und einem unglaublichen Flair, der Lebensfreude pur versprueht. Melbourne ist klasse. Ich erwische die sonnigsten und heissesten Tage seit 100 Jahren und bei ueber 35 Grad verstehe ich warum alle Menschen von der Strasse verschwinden und in die klimatisierten Shopping Malls und Restaurants fluechten. 


Trotzdem will ich was erleben. Ich buche zwei Touren. Die erste fuehrt mich zu den kleinsten Pinguinen der Welt, die ihre Nester auf Phillip Island haben. Auf dem Weg dort hin halten wir an Straenden an, beobachten Surfer, fahren auf ein Weingut, die es in der Gegend sehr viel gibt und sehen schliesslich abends um 21h wie die 30cm grossen Tierchen aus dem Wasser watscheln. Ich haette ausflippen koennen. Ich hatte einen tollen Platz ergattert und die Pinguine liefen 1-2m vor mir zu ihren Bauten. Die Kleinen waren wirklich zu suess . Am liebsten haette ich eins, zwei, alle in meine Tasche gepackt.





Die zweite Tour ging die Great Ocean Road entlang. Die Kueste und die langen Straende waren so aufregend, dass es keine Sekunde langweilig war und wie es der Zufall wollte hatte ich den gleichen Busfahrer, wie bei meiner Pinguintour. Mit Mike konnte ich mich die Fahrt lang sehr gut unterhalten und wir haben viel gelacht. Maedel, allein, Sitz neben dem Fahrer ist frei – was wuenscht sich ein Tourguide mehr.
Und irgendwann waren wir am Reiseziel angekommen-bei den 12 Apostel. Die grossen Felsen stehen im Meer, die Wellen ziehen an ihnen vorbei und sie Sonne bescherte uns eine klare Sicht. Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Daher beschloss ich die Kueste mit dem Helikpter zu ueberfliegen. Gesagt, getan!!! Hundemuede kam ich nach dem Flug und der Rueckfahrt ins Hostel zurueck und ein kleiner Sonnenbrand erinnert mich heute noch an die Tour.










Und irgendwann waren wir am Reiseziel angekommen-bei den 12 Apostel. Die grossen Felsen stehen im Meer, die Wellen ziehen an ihnen vorbei und sie Sonne bescherte uns eine klare Sicht. Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Daher beschloss ich die Kueste mit dem Helikpter zu ueberfliegen. Gesagt, getan!!! Hundemuede kam ich nach dem Flug und der Rueckfahrt ins Hostel zurueck und ein kleiner Sonnenbrand erinnert mich heute noch an die Tour.
Freitag, 23. Januar 2009
G'Day Mate!!! (Teil1)
Hmmmmm...meine Nudeln mit Shrimps und Avocado schmecken unbeschreiblich gut. Ich sitze im Strassenrestaurant, die Sonne scheint, ein leichter Wind geht und ich blaettere in meinem Reisefuehrer. Wo bin ich nochmal - ach ja Melbourne. Ich bin allein unterwegs, was mir viel Zeit gibt ueber die letzten Wochen nachzudenken und alles zu verarbeiten, was ich erlebt und gesehen habe. Manches kommt mir schon so unglaublich weit entfernt vor.




Weihnachten in Yogya, mit unserem Plastiktannenbaum, die Final Exams und die Hausarbeiten, die letzten Abende im Haus und zum letzten Mal Karaoke singen gehen. Das alles scheint schon ewig her zu sein.



Nachdem Sarah und ich Yogya "Tschuess" gesagt haben ging es los auf die Philippinen. Zuerst waren wir ein paar Tage in Manila. Die Stadt mit ihren Hochhaeusern ist gigantisch. Wir haben im 21. Stockwerk gewohnt und konnten daher ueber die ganze Stadt blicken. Dann wollten wir aber endlich Sonne, Strand und Meer haben. Auf Boracay angekommen, stellten wir schnell fest, dass wir auf der absoluten Touristeninsel von den Philippinen sind. Der weisse Sandstrand und die riesen Silvesterparty am Strand haben die Tage dort dann aber doch sehr
ertraeglich gemacht. Mit einem riesen Feuerwerk sind wir ins neue Jahr gekommen und nach Palawan.
Palawan ist ein Traum fuer jeden Dschungelliebhaber und Abenteurer. Unser Bungalow stand mitten im Urwald, die Tiere waren ohrenbetaeubend laut und man hatte das Gefuehl bald selbst ein Baum zu werden. Romantik kam auch auf, da wir nur abends ein paar Stunden Strom hatten. Also wurde im Bett mit Kerzenschein gelesen oder man hing einfach in der Haengematte rum.
Nach so viel Natur musste wieder ein wenig Autolaerm her, den wir In Kuala Lumpur schliesslich gefunden haben. Von unserem Hotel aus konnten wir einen der Twin Towers sehen. Wie ich finde ein fantastisches Gebaeude. Nicht nur hoch, sondern auch schoen beleuchtet, so dass es aussieht als wuerden Millionen von Diamanten leuchten. Dann war es Zeit Abschied zu nehmen. Sarah musste wieder zurueck nach Deutschland. Wir haben uns kurz und schmerzlos am Flughafen von Kuala Lumpur verabschiedet, noch schnell ein Foto geschossen und dann ging es fuer mich zum Check-In Schalter nach Australien.




Weihnachten in Yogya, mit unserem Plastiktannenbaum, die Final Exams und die Hausarbeiten, die letzten Abende im Haus und zum letzten Mal Karaoke singen gehen. Das alles scheint schon ewig her zu sein.




Nachdem Sarah und ich Yogya "Tschuess" gesagt haben ging es los auf die Philippinen. Zuerst waren wir ein paar Tage in Manila. Die Stadt mit ihren Hochhaeusern ist gigantisch. Wir haben im 21. Stockwerk gewohnt und konnten daher ueber die ganze Stadt blicken. Dann wollten wir aber endlich Sonne, Strand und Meer haben. Auf Boracay angekommen, stellten wir schnell fest, dass wir auf der absoluten Touristeninsel von den Philippinen sind. Der weisse Sandstrand und die riesen Silvesterparty am Strand haben die Tage dort dann aber doch sehr
ertraeglich gemacht. Mit einem riesen Feuerwerk sind wir ins neue Jahr gekommen und nach Palawan.Palawan ist ein Traum fuer jeden Dschungelliebhaber und Abenteurer. Unser Bungalow stand mitten im Urwald, die Tiere waren ohrenbetaeubend laut und man hatte das Gefuehl bald selbst ein Baum zu werden. Romantik kam auch auf, da wir nur abends ein paar Stunden Strom hatten. Also wurde im Bett mit Kerzenschein gelesen oder man hing einfach in der Haengematte rum.
Nach so viel Natur musste wieder ein wenig Autolaerm her, den wir In Kuala Lumpur schliesslich gefunden haben. Von unserem Hotel aus konnten wir einen der Twin Towers sehen. Wie ich finde ein fantastisches Gebaeude. Nicht nur hoch, sondern auch schoen beleuchtet, so dass es aussieht als wuerden Millionen von Diamanten leuchten. Dann war es Zeit Abschied zu nehmen. Sarah musste wieder zurueck nach Deutschland. Wir haben uns kurz und schmerzlos am Flughafen von Kuala Lumpur verabschiedet, noch schnell ein Foto geschossen und dann ging es fuer mich zum Check-In Schalter nach Australien.

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